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Baesweiler - Dienstag, 07.07.2009

Reaktionen auf die szenische Lesung „Anne Frank“ in der Realschule Baesweiler

»Anne Frank versteckte sich mit ihrer Familie und Bekannten während des Zweiten Weltkrieges in einem Hinterhaus, der Firma ihres Vaters in Amsterdam. In dieser Zeit schrieb sie ihre Erlebnisse und Gedanken in ein Tagebuch nieder. Im Juli 1944 wurden sie von der Gestapo aufgespürt und fast alle, außer Annes Vater Otto starben in den Konzentrationslagern. Er erhielt Annes Tagebuch. Anne und Margot Frank starben an Typhus im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Sie und Margot starben Anfang 1945 und Anne wurde nicht einmal 16 Jahre alt.
Zum Theaterstück:
Die Schauspielerin (Katja Kuhlmann) war allein auf der Bühne. Während der Aufführung veränderte sie auch das Bühnenbild allein durch einen drehbaren Schrank. Sie konnte Anne Frank gut nachspielen, in freudigen, aber auch in depressiven Momenten. Die Sirenen oder das Radio wurden gut in das Stück eingebaut und sie konnte das Publikum gut fesseln.
Nach der Vorstellung durfte das zwar noch gefesselte aber doch begeisterte Publikum noch einige Fragen an die Hauptdarstellerin stellen. Die Hauptdarstellerin sagte auch, dass sie möglichst nahe am Buch bleiben, um der Rolle der Anne Frank gerecht zu werden. Alles in allem kann ich sagen, dass es ein gelungener Auftritt war.«
(Robin Stüttgen, 9 e)


»Ich fand das Stück gut, weil es viele Informationen aus der Zeit früher enthalten hat.
Ich finde, dass das Stück dem Buch ähnelt, weil auch alle Textstellen, die im Buch stehen, für das Stück auswendig gelernt wurden. …«
(Paul Koschade, 7 d)


»Mir hat der Drehschrank als Tür für das Hinterhaus am besten gefallen. Sie haben die Szenen von Annes Lebensgeschichte gut nachgespielt.
Alles Wichtige kam im Stück vor.
Es gab bei mir keine Momente, an denen ich mir an deren Stelle gewünscht hätte, nicht ein Helfer der Untergetauchten zu sein. …«
(Anna Soner, 7 d)


»Während des Theaterstücks kam es mir vor, als ob ich selbst ein Untergetauchter wäre, obwohl ich finde, dass es noch besser gewesen wäre, wenn sie noch gespielt hätten, wie die Neonazis das Versteck gestürmt haben. … Die Schauspielerin war sehr emotional in ihrer Rolle. Ich fühlte mich irgendwie mitgerissen in das Tagebuch.«
(Patricia Klöpper, 7 d)


»Trotz der schlimmen Umstände und der ständigen Angst, entdeckt zu werden, hat Anne Frank nie den Lebensmut verloren. Im Stück wird deutlich, dass es immer etwas gab, an das sie ihre ganzen Hoffnungen klammerte und dass sie immer versuchte, das Beste aus ihrer Situation zu machen, indem sie sich über jegliche Kleinigkeit freute und immer versuchte fröhlich zu sein. …
Wenn man solch ein Schicksal kennt, sollte es jeden abstoßen, dass sich heute wieder Menschen dem Nationalsozialismus anschließen.
Möglichst früh sollte über die schrecklichen Folgen der Diktatur Hitlers informiert werden. Das Theaterstück über Anne Frank trägt, denke ich, einen Teil dazu bei, dass immer mehr junge Menschen wissen und Möglichkeiten sehen, dagegen anzugehen, damit so etwas nicht noch einmal passiert.«
(Inken Gottschalk, 9e)


»Also ich fand das Theater toll. So kann ich mir das besser vorstellen als nur zu lesen. Das finden auch die anderen so. Die Anne Frank hat gut gespielt. Dass nur einer auf der Bühne stand, war sehr gut, mal was anderes. Das mit den Hintergrundgeräuschen war der HAMMA!! Man dachte, man wäre bei allem dabei, bei den Waffengeräuschen, etc. … einfach cool. Nur die Bühne war ein bisschen zu klein, sonst ist alles gut gewesen.«
(Bilge Bayram, 7b)


»Ich fand das Stück eigentlich sehr interessant, weil es darüber informiert, wie es im 2. Weltkrieg war.
Sie lebte in einer schweren Situation. Es hat mich sehr inspiriert, wie stark sie war. Ich wusste vorher nicht viel darüber, jetzt weiß ich alles, wie schlimm es für die Juden war.«
(Laura Poncar, 7b)


»… Wir fanden gut, dass sie am Ende noch über die anderen Personen erzählt haben, z.B. was ihnen passiert ist und wer zu diesem Zeitpunkt noch gelebt hat. Gut fanden wir auch, dass wir Fragen stellen konnten und sie beantwortet wurden.«
(Melina Vasquez Garcia und Deborah Derichs 7b)


»… Bereits Frances Goodrich und Albert Hackelt adaptierten das Tagebuch der Anne Frank in einem Theaterstück. Auch anderen Schauspielern ist es wichtig, dieses Ereignis in einem Theaterstück zu präsentieren. Meiner Meinung nach ist dieses sehr wichtig. Besonders gut finde ich es, dass Kinder und Erwachsene auf diese Weise das Ereignis kennen lernen. Denn so ist es wesentlich interessanter als im Geschichtsunterricht. Mir z.B. hat es sehr gut gefallen und ich fand es sehr interessant rübergebracht.«
(Thomas Jekewitz, 7b)


»Das Theaterstück „Anne Frank“ hat mir gut gefallen.  … man hat alles verstanden. Man konnte sich gut in Anne und ihr Leben reinversetzen. … Ich verstehe nun noch mehr, dass es schwer war, so zu leben.«
(Stefanie L., 7c)


»… Es war einfach spitze und manche Stellen waren auch traurig, aber trotzdem sehr gut. Ich bin beeindruckt von diesem Theaterstück und empfehle es weiter.«
(Natalija Bulatovic, 7c)