
Monschau - Mittwoch, 22.10.2008
Jugendamtsmitarbeiter / innen aufmerksame Zuhörer
Die Mitarbeiter/innen des Amtes für Kinder, Jugend und Familienberatung des Kreises Aachen haben in ihren unterschiedlichen Arbeitsfeldern wie Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD), Beratungsstellen, Jugendgerichtshilfe (JGH) und kommunale Kinder- und Jugendarbeit vereinzelt Berührungspunkte mit rechtsradikal orientierten Vorkommnissen und Familiensituationen. Zuweilen wenden sich besorgte Eltern von Heranwachsenden an das Amt mit der Bitte um Beratung und Unterstützung.
Doch wie ist das mit der rechten Szene in der Region? Welche Gruppierungen gibt es und wo sind sie aktiv? Gibt es besondere Erfahrungen insbesondere aus dem Zuständigkeitsbereich des Kreises Aachen, also in Monschau, Roetgen, Simmerath oder Baesweiler?
Diese und andere Fragen konnte Michael Klarmann in einem Vortrag anschaulich beantworten. Die Jugendamtsmitarbeiter/innen diskutierten anschließend mit dem Aachener Journalisten u.a. auch die Frage, welche geeigneten Maßnahmen ergriffen werden könnten, um Jugendliche z.B. vor extremistischen Gruppierungen zu schützen.
Der Vortrag und die Diskussion waren für alle Teilnehmer/innen sehr informativ und erhellend und hinterließen bei vielen einige Nachdenklichkeit. Alle waren sich einig: aktives Hinschauen, Intervention mit Zivilcourage und Aufklärung ist notwendig, um rassistischen und extremistischen Tendenzen entgegenzuwirken.






