
Würselen - Mittwoch, 26.11.2008
Graffiti-Projekt für Jugendliche
Mit einem Graffiti-Projekt will die Jugendeinrichtung "Bahnhof" in Würselen Jugendliche animieren, an der Kommunalwahl 2009 teilzunehmen.
6 junge Graffiti-Künstler (bis 20 Jahre) können an diesem Projekt teilnehmen. Sie haben dann die Möglichkeit unter fachkundiger Anleitung mit dem Stilmittel des Graffiti politische Aussagen in großformatigen Bildern auszudrücken. Durch die Nähe von Graffiti zu Rap / Hip Hop, Breakdance und Streetstyle ist es möglich politische Inhalte auf einer den Jugendlichen entsprechenden Ebene zu transportieren und verständlich zu machen.
Graffiti ist sonst nur auf Wänden zu sehen, im Projekt sollen jedoch auf bis zu 2 x 3 Metern großen Mdf- Platten Bilder entstehen, die in Form von Ausstellungen in Schulen, Rathäusern der teilnehmenden Städte und auf dem Nationenfest in Würselen präsentiert werden.
Grundsätzlich soll es darum gehen, Jugendliche aufzufordern überhaupt zur Wahl zu gehen und ihre Stimme abzugeben.
Ein weiterer Schwerpunkt soll auf der Freiheit zur Wahl liegen. In der BRD darf man wählen. Man wird nicht abgehalten oder gar gezwungen seine Stimme abzugeben. So wie es beiden Wahlen in Simbabwe 2008 war. Menschen die sich zur Opposition bekannten wurden vom Militär des Diktators Mugabe verfolgt und eingeschüchtert oder gar getötet.
Der dritte Schwerpunkt soll auf antidemokratische Themen Bezug nehmen, sich gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz, etc., richten.
Diese Inhalte sollen auf mehreren Vortreffen mit den jungen Graffitimalern besprochen und konkretisiert werden.

Ansprechpartner für das Projekt ist Christoph Tiemann in der Jugendeinrichtung Bahnhof Tel 02405 - 423 396




