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Am 09. und 10. November 2011 führten die Jugendämter von Kreis und Stadt Düren im Kreishaus Düren einen gemeinsamen Workshop durch, welcher sich an die MitarbeiterInnen/MultiplikatorInnen der Jugend- und Seniorenarbeit richtete und gemäß dem diesjährigen Thema des Projektes “Generation Jugend” den ”Dialog der Generationen” zum Thema hatte. Im Rahmen des Workshops stellte die Theaterpädagogin Marion Kaeseler verschiedene Möglichkeiten der generationsübergreifenden Praxis vor und gab den teilnehmenden “MultiplikatorInnen” Anregungen für die eigene Arbeit. Es nahmen insgesamt 29 Fachkräfte teil.

Getreu dem Motto “So jung kommen wir nicht mehr zusammen” wurden von Frau Kaeseler Methoden und Möglichkeiten aus der theaterpädagogischen Arbeit sowohl theoretisch als auch praktisch vorgestellt. Hieraus sollten sich für die einzelnen TeilnehmerInnen/Institutionen geeignete Ideen ergeben, um im Rahmen ihrer Arbeit den Austausch zwischen den Generationen zu fördern.

Der Workshop war in zwei Bereiche unterteilt. Im theoretischen Teil wurden Themen und Methoden aus der theaterpädagogischen Praxis vorgestellt, die für die generationsübergreifende Arbeit besonders geeignet sind. Es wurden Möglichkeiten aufgezeigt, wie alters-/generationsgemischte Gruppen ihr eigenes Projekt (z.B. ein Theaterstück) entwickeln können und welche Themen erfolgsversprechend sind. Im anschließenden Praxisteil probierten die TeilnehmerInnen gemeinsam verschiedene Übungen selbst aus. Hier standen sowohl Improvisations-, Kennenlern- und Warm-Up-Spiele, als auch biographische Rechercheübungen auf dem Programm.

Die Veranstaltungen haben, dank der professionellen Durchführung der Theaterpädagogin und der auf die Thematik abgestimmten praktischen Übungen, in entspannter Atmosphäre stattgefunden und bei den TeilnehmerInnen große Resonanz gefunden.

Informationen zur Arbeit der Theaterpädagogin gibt es auch unter: www.theaterpaedagogik.cc

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„Generation Jugend – so jung kommen wir nicht mehr zusammen“

Aktionen in der Stadt Herzogenrath im Aktionszeitraum 15.10. bis 30.11.2011

 

Glaubt man den Medienberichten wird die Kluft zwischen Jung und Alt immer größer. Vom „Auseinanderdriften“ der Generationen ist die Rede. Laut einer aktuellen Studie vom Institut für Demoskopie Allensbach schätzen 65 % der jüngeren Deutschen die Erfahrung der Älteren und möchten vom Wissen der Eltern- und Großelterngeneration profitieren. Und auch Älteren ist der Dialog mit jungen Menschen wichtig – insbesondere um diese Altersgruppe, besser zu verstehen, aber auch um sich mit neuen Themen vertraut zu machen.

 

Vor diesem Hintergrund setzten die Jugendämter in der Städteregion Aachen dem Kreis und der Stadt Düren sowie dem Kreis Heinsberg, der Stadt Erkelenz und der Stadt Hückelhoven unter dem Label „Generation Jugend“ ihre gemeinsamen Aktionen fort. In der Zeit vom 15.10. – 30.11.2011 wurden insbesondere mit Blick auf die Generationenfrage verschiedene Aktionen auf den Weg gebracht mit dem Ziel,

 

  1. den Dialog zwischen Alt und Jung zu ermöglichen, zu vertiefen und auszubauen.
  2. generationsübergreifende Beteiligungsformen an gesellschaftspolitischen Prozessen in Gang zu setzen.
  3. dass in vieler Hinsicht stereotype Bild von Jugendlichen im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen auch durch den dialogischen Prozess mit der Erwachsenenwelt in einer differenzierten Vielfalt anschaulich zu machen.

 

Auch die Stadt Herzogenrath hat sich mit verschiedenen Aktionen, die in Kooperation zwischen dem Team Jugendarbeit und dem Koordinationsbüro Rund ums Alter angeboten worden sind, an dem Aktionszeitraum unter dem Motto „Generation Jugend – so jung kommen wir nicht mehr zusammen“ beteiligt.

 

  1. 1. Kinder- und Jugendtreff Streiffelder Hof

 

In Kooperation zwischen dem Kinder- & Jugendtreff „Streiffelder Hof“ und dem Büro „Rund ums Alter“ der Stadt Herzogenrath sowie der OGS Alt Merkstein fand am 24. November 2011 im Streiffelder Hof ein gemütlicher Spielenachmittag für Jung & Alt statt. An diesem Tag konnten Jugendtreffleiter Norbert Schmahl und seine Kollegin Janine Moinzadeh ganz herzlich 12 Senioren aus dem Hofcafé des Streiffelder Hofs und 11 Kinder zum Spielenachmittag begrüßen. Auf dem Programm standen Klassiker wie Mensch-Ärger-Dich-Nicht, Domino und Memory und Co.. Interessant wurde es dann, als die Kids der Grundschule den Senioren Spiele auf der Playstation oder der WII näher bringen wollten. Hier mussten so manche Senioren frühzeitig kapitulieren, aber dafür waren sie fit beim Kicker und Billard spielen und zeigten sich als harte Spielpartner bei Romé und Kniffel. So mancher der jungen Besucher war auch erstaunt, als sich spontan drei Senioren an die Tischtennisplatte stellten und begeistert die Schläger schwangen und so bewiesen, dass man noch lange nicht zum „alten Eisen“ gehört. Begeisterung für die Kinder kam dann zum Schluss bei unseren Senioren noch mal auf, als jeder von ihnen ein kleines Präsent zum Abschluss geschenkt bekam.

Alle Beteiligte und auch die Organisatoren waren sich nach zwei Stunden einig, dass dieser gelungene Nachmittag auf jeden Fall eine Wiederholung verdient hat.

Der Streiffelder Hof bedankt sich bei allen Akteuren und verspricht eine Wiederholung 2012!

 

  1. 2. Abenteuerspielplatz Broichbachtal

 

Im Rahmen von „Generation Jugend – so jung kommen wir nicht mehr zusammen“ fanden am 24. und 25. Oktober Bastel- und Kreativangebote für Jung und Alt auf dem Abenteuerspielplatz Broichbachtal in Herzogenrath statt.

 

Die geschickten Hände von Kindern, Eltern und Großeltern waren hier gefragt, um aus natürlichen Materialien kleine Holzschweine und Vogelhäuschen zu fertigen.

Jeder ging Jedem zur Hand und so konnten Kinder mit Hilfe von Oma und Opa sowie Papa und Mama Äste in Scheiben sägen und Schweinchenaugen bohren.

Die Ergebnisse waren sowohl kreativ als auch ausgefallen und konnten natürlich im heimischen Garten aufgehängt werden. Allerdings fanden einige Vogelluxusvillen sogar ihren Platz auf dem Abenteuerspielplatz.

Ein Gemeinschaftsprojekt waren der Todholzhaufen und das gemütliche Insektenhotel, welches sogar mit einem eigenen Namensschild versehen wurde.

 

Zum Abschluss wurden zwei erfolgreiche Tage mit gegrillten Marshmallows am warmen Lagerfeuer gemeinsam beendet.

 

 

  1. 3. Jugendtreff im Bürgerhaus Kohlscheid

 

Im Jugendtreff im Bürgerhaus Kohlscheid trafen sich im Rahmen der Aktion „Generation Jugend – so jung kommen wir nicht mehr zusammen“ am 25. Oktober die Kinder der Hausaufgabengruppe und die Besucher des Cafés „op dr Scheet“ (ein Erzählcafé für Senioren) um einen gemeinsamen Vormittag mit Spielen aller Art zu verbringen.

 

Ob Klatschspiele, Fingerfadenspiele oder Kreisel drehen, für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer war etwas dabei und die verschiedenen Generationen konnten alle voneinander noch etwas lernen.

Die Seniorinnen und Senioren vom Café „op dr Scheet“ brachten den Kindern z. B. bei wie man einen Holzkreisel mit Hilfe einer Schnur zum wirbeln bringt. Und die Kinder animierten die Älteren den Hulla Hupp Reifen noch mal auszuprobieren.

So wurden, egal ob jung oder alt,  alle noch mal zum Kind und in den gemeinsamen Kreisspielen (wie z.B. Plumssack) spielte es keine Rolle mehr welcher Generation der Einzelne angehörte, denn der gemeinsame Vormittag hat allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht.

In Zukunft – da waren sich alle einig – soll es noch mehr von diesen fröhlichen und spannenden Begegnungen geben.

Gez. Oliver Krings (Jugendpfleger Stadt Herzogenrath)

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Das erste Hip Hop Movement Tanz Battle startete jetzt das Jugendamt der Stadt Würselen in Kooperation mit der Würselener Diskothek Berks Dancing. Rund 200 Jugendliche haben die Veranstaltung besucht und 40 Jugendliche im Alter von 14 bis 25 Jahre haben an dem Wettbewerb teilgenommen.

Die Tänzer haben auf einem hohen tänzerischen Niveau eine faire und stimmungsvolle Show geboten. Die professionelle Jury kürte Frankie (Hip Hop), der aus Düsseldorf angereist ist, und Milan E. aus Aachen (Breakdance) als Gewinner des Abends. Sie erhielten ein Preisgeld in Höhe von 100 Euro. Die weiteren Finalisten haben eine Urkunde und Getränkegutscheine erhalten. Live Acts kamen an dem Abend auch nicht zu kurz, Khal-ID aus Aachen und Darko mit seiner Crew aus Würselen haben das Event abgerundet. Das Tanz Battle in den Tanzstilen Breakdance und Hip Hop war ein voller Erfolg, da sind sich alle Beteiligten einig. Die Mitarbeiter der Offenen Jugendarbeit der Stadt Würselen Lathifa Laghribi, Imane Lazrak, Britta Sachse, José Herbella und Frank Satzkowski, die die Veranstaltung geplant und an dem Abend begleitet haben, waren mit der positiven Resonanz sehr zufrieden und freuen sich gemeinsam mit den Teilnehmern auf ein nächstes Mal. Ein großes Dankeschön gilt dem Team von Berks Dancing insbesondere dafür, dass sie Räumlichkeiten und DJ zur Verfügung gestellt und die Veranstaltung damit ermöglicht haben.Foto: Eva Fehse

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Bürgermeister Peter Jansen eröffnete am 30. November den vierten Erkelenzer Adventskalender. Vom 1. bis 24. Dezember öffnen sich die Türen des großen Adventskalenders, der in den Arkaden des Alten Rathauses kunstvoll eingepasst wurde. Dahinter verbergen sich vorweihnachtliche Aktionen bei teilnehmenden Geschäften, Vereinen und anderen Einrichtungen für Erwachsene und für Kinder.

Mit himmlischer Unterstützung von zwei Adventsengeln öffente Bürgermeister Jansen das erste Türchen. Bei Glühwein, Früchtepunsch und Bratäpfeln und der vorweihnachtlichen Musik des Jugendorchesters des Musikvereins Erkelenz kam die richtige Stimmung auf. Außerdem hatten die Kinder die Möglichkeit, Stockbrot am Feuer zu backen, Weihnachtsgrüße per Luftpost zu versenden und den Kinder-Weihnachtsbaum in den Arkaden des Alten Rathauses zu schmücken.

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